Connect with us

News

Kawasaki KX 450 Modell 2019 im Test

Vergangene Woche nahmen wir zusammen mit unserem CrossNews Testfahrer Christoph Lackner die brandneue KX450 2019 auf seiner hauseigenen Strecke in Oberdorf im Burgenland genauer unter die Lupe.

Das 2019er Modell weiste vor allem beim Motor eine große Veränderung zum Vorjahresmodell auf. Die neue Betätigung der Ventile durch Schlepphebel sowie neue Komponenten zeigen eine um 3,4 PS gesteigerte Topleistung. Dazu durfte in diesem Jahr auch kein E-Starter mehr fehlen, der ein vereinfachtes Starten des Motors bringt. Ein Launch-Kontrollsystem ermöglicht einen guten Start durch maximale Traktion.

Christoph Lackner: “Motorisch lässt sich die neue KX450 einfach  fahren. Der Motor hat ein sehr gleichmäßiges Drehzahlband und trotzdem ausreichend Leistung. Kawasaki hat sich nun auch für den E-Starter entscheiden, was vor allem bei der KX450 kein Nachteil ist.

Die KX450 wurde auch erstmals mit einer hydraulischen Kupplung ausgestattet, die eine leichtere Hebelbedienung und ein direkteres Gefühl bietet. Zudem kann der Fahrer zwischen drei mitgelieferten DFI-Stecker (Standard, Hard, Soft) die Motorcharakteristik bestimmen und je nach Fahrstil und Streckenverhältnissen die passende Einstellung wählen.

Lackner: “Die hydraulische Kupplung ist eine positive Neuerung, die sowohl in der Leichtgängigkeit als auch beim Start einen Vorteil gegenüber der Seilzug Kupplung ist. Trotz harter und staubiger Streckenbedingungen war der Standard DFI-Stecker eine gute Auswahl “

Auch beim Fahrwerk gibt es aus dem Hause Kawasaki Neuerungen. Es wurde eine neue, leistungsfähigere 49 mm-Upside-Down-Gabel mit mechanischer Feder von Showa verbaut und bietet sanfteres Ansprechverhalten in allen Bereichen.

Lackner: “Die neue Federgabel von Showa hat zwar ein sehr gutes Ansprechverhalten, ist aber mit dem Standard-Setting viel zu weich abgestimmt. Nachdem wir die Druckstufe härter gestellt haben, war die Gabel besser. Der hintere Stoßdämpfer arbeitet beim Anbremsen und Beschleunigen hingegen sehr gut.”

Neue Bremsen mit 270 mm Durchmesser und neuem Hauptbremszylinder vorne sowie 250 mm Durchmesser Scheiben wurden verbaut und zeigten bei unserem Test eine starke Verbesserung.

Lackner: “Von der Bremsleistung der Vorderbremse war ich positiv überrascht, da ich dies von den japanischen Herstellern nicht gewohnt bin.”

Die neuen Plastikteile verleihen der KX450 einen neuen Look und lassen das Motorrad kompakter erscheinen. Dies bietet dem Fahrer mehr Bewegungsfreiheit. Zusätzlich kann die Position durch den einstellbaren Lenker und der einstellbaren Fußraster verändert werden.

Lackner: “Die neue Kawasaki ist sehr schmal und hat ein gutes Handling. In den Kurven fehlte es jedoch an Stabilität, was sich aber auf die zu weich abgestimmte Gabel zurückführen lässt. Kawasaki hat mit der neuen KX450 eine enorme Weiterentwicklung gegenüber des Vorjahresmodell gemacht. “

Neben den 45-jährigen Christoph Lackner war auch der Steirer Michael Kratzer vor Ort um sich einen ersten Eindruck vom Motorrad zu holen. Der Österreichische MX2 Staatsmeister von 2014 war vom Modell 2019 positiv überrascht. “Ich war richtig begeistert vom Handling und der Sitzposition der neuen KX450. Der Stoßdämpfer arbeitet sehr gut, was mir sofort aufgefallen ist. Natürlich ist die hydraulische Kupplung und der E-Starter ein richtiger Pluspunkt. Der neue Motor ist in den Kurven sehr gut kontrollierbar und hat ein sehr schönes Drehmoment. Es machte richtig Spaß mit dem Motorrad zu fahren.” sagte Kratzer.

 

Mehr in News

X