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Tests

Husqvarna Enduro Modelle 2020 im Test

Im Juli 2019 nahmen wir die Einladung von Husqvarna zum nationalen Enduro Launch der Enduro Modelle 2020 an und schickten unseren Testfahrer Christoph Lackner nach Gaaden bei Mödling auf das Privatgelände der Familie Mautner-Markhof um die neuen Motorräder zu testen.

Husqvarna bringt mit der 2020 Modellreihe komplett neue Hard Enduro Motorräder auf den Markt. Was ist neu?

– Neuer Rahmen an allen Modellen mit erhöhter Längs- und Torsionssteiffigkeit
–  TE 150i mit elektronischer Kraftstoffeinspritzung
– Neues 250g leichteres 2-teiliges Rahmenheck
– Überarbeitete WP XPLOR-Gabel mit neuem Mittelventilkolben und neuem Setting
– Überarbeiteter WP XACT Dämpfer mit neuem Hauptkolben und neuem Setting
– Neue Umlenkung für reduzierte Sitzhöhe und zusätzliche Kontrolle
– Neue Auspuffsysteme bei allen Modellen für optimale Leistung und Haltbarkeit
– Neuer Sitz, der 10mm niedriger ist
– Verbesserter Kühlkreislauf mit 12 mm tiefer angeordneten Kühlern
– Neues Bodywork mit verbesserter Ergonomie und neuem Design
– Aktualisierte 4-Takt-Motoren mit verbesserter Leistung und Fahrbarkeit
– 1° nach vorne geneigter Motor bei der T 250i und 300i für eine verbesserte Traktion am Vorderrad
– Aktualisierter TE 250i / 300i-Zylinder für bessere 2-Takt-Leistung

Zu Beginn schnappte sich Christoph die neue TE 150i, welche erstmals über eine elektronische Krafteinspritzung verfügt. Die TE 150i ist aufgrund des geringen Gewichtes ein sehr wendiges und einfach zu fahrendes Motorrad. Durch die gleichmäßige und geschmeidige Kraftentfaltung ist es speziell für Einsteiger zu empfehlen. Auch für Fortgeschrittene, für denen der Spaßfaktor an oberster Stelle steht, ist es durch das geringe Gewicht und der Wendigkeit ein empfehlenswertes Motorrad. Auch die TE 150i verfügt über einen E-Starter und ist das einzige Modell an dem der Kickstarter nachrüstbar ist.

Bei den TE 250i und TE 300i Zweitaktmodellen machte sich vor allem das neue Bodywork positiv bemerkbar. Durch das schmälere Heck und der schmäleren Front wirkt das Motorrad zierlicher und hat ein leichteres Handling. Aufgrund der niedrigeren Sitzposition hat man bei Extremsituationen mehr Sicherheit, da das Abstützen mit dem Fuß schneller und einfacher möglich ist. Der um 1° nach vorne geneigte Motor zeigte beim Test positive Veränderungen durch eine verbesserte Traktion am Vorderrad. Die Auspuffbirne wurde kompakter gestaltet um einen Kontakt mit Fremdkörpern zu vermeiden. Durch die geriffelte Oberfläche wurde die Steifigkeit erhöht um Beschädigungen vorzubeugen.

Die auffälligste Neuerung bei der ersten Fahrt der Viertaktmodelle war auch das neue Bodywork. Die Neuerungen am Fahrwerk wirkten sich bei den Testfahrten positiv aus. Die Gabel und der Stoßdämpfer überzeugten durch ein gutes Ansprechverhalten und sind serienmäßig auch für Renneinsätze gut geeignet. Der Vergleichstest mit dem WP Aftermarket Fahrwerk, dass für Jedermann erhältlich ist, zeigte uns vor Ort, dass es noch besser geht, speziel im Ansprech-, und Durchschlagsverhalten. Durch die breite Palette der Viertaktmodelle  von 250-, 350-, 450-, und 501ccm ist für jeden Fahrer und für jedes Gelände das passende Motorrad dabei.

Im Rahmen des nationalen Husqvarna Enduro Launch in Gaaden trafen wir auch den 7-jährigen Christoph Edlinger, Sohn von Manfred Edlinger, Head of Motocross Platform bei KTM/Husqvarna, der auf dem neuen Husqvarna EE5 Elektrobike unterwegs war. Die EE5 ist ein voll einstellbares, wettkampftaugliches Fünf-Kilowatt Motorrad, vergleichbar mit benzinbetriebenen 50 ccm Maschinen, ausgestattet mit einer Schnell-Ladefunktion, den aktuellsten technischen Komponenten und einer spezifisch designten Rahmengeometrie und 6 einstellbare Fahrmodi. Der große Vorteil am Motorrad ist, dass man mit dem schwächsten Modus reine Anfänger das Fahren lernen kann, da man nebenher mitgehen kann und mit dem stärksten Modus Rennen gewinnen kann.  Auch Christoph Edlinger ist von der neuen EE5 Husqvarna begeistert. “Ich bin 7 Jahre alt und fahre seit 4 Jahren Motocross. Die EE5 macht mir sehr viel Spaß und ich kann auch Zuhause im Garten fahren. Ich verwende das Bike auch zum Endurofahren, aber meine Vorliebe ist das Motocross. Ich bestreite heuer auch den MX Hobby Championship Cup und liege momentan auf Platz 3 in der Gesamtwertung. Meine beste Platzierung mit der EE5 war ein zweiter Platz. Meine Vorbilder sind Tony Cairoli und Tim Gajser und in Österreich Alexander Banzirsch und Lukas Neurauter.”  

© Bild: Irina Gorodnyakova

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