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Vorschau: Supercross Chemnitz am 29. & 30 November

Am 29. und 30. November heißt es wieder Int. Supercross Chemnitz. Zum nun schon 17. Mal erobern internationale Top-Athleten aus Europa sowie den USA die Lufthoheit in der Messe Chemnitz. Als mittlere Station der dreiteiligen Serie „ADAC SX Cup“ ist man in der glücklichen Lage, bereits einen Vorgeschmack bekommen zu haben. So wurde am vergangenen Wochenende wieder der Saisonauftakt in Stuttgart zelebriert. In Dortmund wird vom 10. bis 12. Januar ebenso traditionell der Schlusspunkt gesetzt.

Bei den Rennen im „Ländle“ gewann am Freitag der Franzose Charles Lefrancois die Top-Klasse SX1, was tags darauf dem US-Amerikaner Ryan Breece gelang. Da Letzterer am ersten Abend auf Platz zwei gerast war und Charles Lefrancois am Samstag „nur“ Vierter wurde, durfte sich Ryan Breece über den Titel „König von Stuttgart“ sowie die Tabellenführung freuen. Folglich gehören diese beiden in Chemnitz ganz klar zu den Favoriten.

Doch auch der seit dem Vorjahr dreifache Gesamtsieger in Chemnitz, Tyler Bowers, ist wieder am Start und will seine kleinen Niederlagen von Stuttgart vergessen machen. „Ich liebe Deutschland und die deutschen Supercross. Wenn man dann noch Erfolg hat, macht es natürlich umso mehr Spaß“, erklärte der Kalifornier. Nach Platz vier am Freitag wurde er im Samstagsfinale unsanft ins Aus befördert und war beim Re-Start nicht mehr im Vollbesitz seiner Kräfte. Trotz seines zehnten Platzes nimmt er in der Zwischenwertung des Cups aktuell den fünften Rang ein.

Mit soliden Leistungen an beiden Tagen rangieren auch Carlen Gardner, ebenfalls aus den USA, sowie der nächste Franzose, Boris Maillard, auf den Plätzen drei und vier der aktuellen Tabelle noch vor Tyler Bowers – sind also ebenfalls nicht außer Acht zu lassen.

Tabellensechster ist derzeit Mike Alessi. In Stuttgart ließ der Altmeister am ersten Abend mit Platz drei sein Können mal wieder aufblitzen, doch am zweiten zählte auch er kurz nach dem Start zu den Sturzopfern.

Aus deutscher Sicht ruhen die Hoffnungen wieder auf Dominique Thury aus Schneeberg, doch hatte er beim Saisonauftakt viel Pech und hofft nun auf die Unterstützung der Fans. Er sagte: „Ein Heimrennen ist immer etwas ganz Besonderes. Darauf freue ich mich jetzt schon. Am letzten Wochenende bin ich wieder in den alten Fehler verfallen und habe mir selbst viel zu viel Druck gemacht. Der Speed war absolut da, sodass ich die positiven Sachen mitnehmen will und alles andere schnell vergessen muss.“

Für viel Grund zur Freude sorgte dafür Paul Haberland. Der damals noch 19- und seit dem 12. November 20-jährige Erfurter tat es in der direkten Nachwuchsklasse SX2 Ryan Breece gleich. Sprich, er finishte am Freitag ebenfalls als Zweiter und gewann am Samstag. Demzufolge wurde er „Prinz von Stuttgart“ und kommt nun mit dem „Redplate“ des Tabellenführers zu auch seinem Heimrennen in die Messe Chemnitz. „Ich hatte in den letzten Jahren viel Verletzungspech, drin wie draußen. Ich hoffe, dass ich das endlich einmal hinter mir habe und auf diesem Niveau weiterfahren kann. An Chemnitz habe ich speziell ans letzte Jahr sehr gute Erinnerungen, denn am zweiten Abend konnte ich hier im Finale Dritter werden. Mit dem Erfolg von Stuttgart im Rücken, will ich diesmal noch mehr“, frohlockt „Habi“ im Vorfeld des 17. Int. Supercross Chemnitz.

Tickets sowie weitere Infos unter www.supercross-chemnitz.de.

© Text/Bild: Thorsten Horn 

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