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Rene Hofer bleibt seiner konstanten Leistung in Tschechien treu

Die schonungslos holprige und harte Strecke von Loket bot ein anspruchsvolles Terrain für die vergangene MXGP-Runde. Der Grand Prix von Tschechien sorgte in der FIM- Weltmeisterschaft für die fünfte von achtzehn Runden. Rene Hofer vom Red Bull KTM Factory Racing Team erreichte erneut die Top Ten und belegte den 7. Gesamtrang.

Nachdem die Organisatoren Loket für die Serie 2020 auslassen mussten, kehrte der Austragungsort – eine der ältesten Rennstrecken im FIM-Weltmeisterschaftskalender und nahe der tschechisch-deutschen Grenze gelegen – mit einer ordentlichen Publikumsbeteiligung zur fünften MXGP-Runde des Jahres zurück.

Rene Hofer hatte seinen Teamkollegen Tom Vialle wieder zurück im Werksteam; der Franzose musste verletzungsbedingt drei Rennen aussetzen. Das Duo hatte mit dem schnellen, schmalen und rutschigen Gelände von Loket zu kämpfen. Ausreichend Traktion und eine geschickte Gassteuerung – sowie ein schneller Start – waren unabdingbar.

Der Österreicher war am Vormittag im Zeittraining Zehntschnellster, was eine gute Ausgangssituation für den Start und den Sprint auf der breiten und langen Anfangsgeraden ermöglichte. Hofer, der mit den feuchten Bedingungen und drohenden Sommerschauern zu kämpfen hatte, schaffte im ersten Lauf eine Top Ten Platzierung. Er lieferte sich einen harten Positionskampf mit den Werks-Yamaha. Er fuhr schließlich als 10. über die Ziellinie.

Gemeinsam mit dem KTM-Team und seiner Crew entschied sich der 19-Jährige, seine Herangehensweise im zweiten Lauf zu ändern und profitierte von einer
starken Performance in der kniffligen bergauf verlaufenden ersten Linkskurve.

Hofer fuhr als führende KTM auf den 3. Platz und bewältigte dann die schwierige, aufgewühlte Strecke und das hohe Renntempo. Nur der starke Auftritt des niederländischen GP-Siegers Jago Geerts kostete die #711 einen weiteren Platz, er belegte aber trotzdem den starken 4. Rang.

Damit beendet Hofer den Renntag auf dem 7. Gesamtplatz in der hart umkämpften MX2- Klasse.

„Es fühlt sich gut an, den Tag mit einem Hoch zu beenden, aber es war die gleiche Geschichte wie am vergangenen Wochenende, ein Lauf war ziemlich gut und der andere weniger“, sagte Hofer, der in der MX2-Gesamtwertung nun auf Platz 8 liegt, aber an den Top 5 schnuppert. „Ich hatte ein kleines Problem, als ich mit den anderen Fahrern im engen Feld war. Ich konnte meinen Flow nicht wirklich finden. Wir haben heute jedoch einige Änderungen für den zweiten Lauf vorgenommen und es hat funktioniert. Wir haben einige wichtige Punkte geholt und ich denke, ich kann zufrieden sein. Wir reisen nächste Woche in die ,,Sandkiste‘‘ nach Lommel und hoffen auf mehr!“

Vom Sand in Oss in den Niederlanden, über das harte Terrain von Loket und jetzt zurück zum tieferen Sand nach Lommel. Der Grand Prix von Belgien wird ein kräftezehrendes drittes Wochenende voller Action für die MXGP-Teams und -Fahrer und verlangt einen ganz anderen technischen Ansatz. Hofer verpasste den Lommel ‚Triple-Header‘ 2020, der Teil der Meisterschaft war. Er bewies jedoch bereits in der Saison 2021 mit Top-5-Platzierungen beim niederländischen GP seinen Scharfsinn für sandiges Gelände.

© Text: Marcel Stehbeck | Bild: Ray Archer/KTM

MXGP OF CZECH REPUBLICLoket, Tschechien
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