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KTM Zauner Racing: Podest für Hellrigl in Hochneukirchen

Am ersten Oktober-Wochenende reisten die KTM Zauner Racing Fahrer nach einer vier-wöchigen Rennpause zur vierten Runde der Österreichischen Motocross Staatsmeisterschaft nach Hochneukirchen, Niederösterreich.

Bereits am Vortag kam der MX Open Pilot Florian Hellrigl gut mit der Strecke des MSC Hochneukirchen zurecht und fuhr im Auner-Cup Finale zwei dritte Ränge ein. Mit viel Selbstbewusstsein ging der Tiroler am darauffolgenden Sonntag in der MX Open Staatsmeisterschaft an den Start und feierte mit den Endplatzierungen 3 und 2 einen herausragenden zweiten Tagesrang ein. „Es war ein tolles Wochenende für mich und konnte alle vier Rennen am Podest beenden. Jetzt bin ich in der MX Open ÖM Gesamtwertung auf Platz 3 und werde beim Finale in Imbach versuchen, den Vize-Titel einzufahren.“

Der MX2 Pilot Christoph Zeintl zog sich eine Woche vor der Motocross-ÖM in Hochneukirchen bei einem Sturz in Taufkirchen einige Prellungen und eine Gehirnerschütterung zu und versuchte mit Schmerzen wichtige Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln. Den ersten Lauf musste er nach einem technischen Defekt vorzeitig beenden und blieb dahingehend punktelos. Im zweiten Rennen konnte er einen soliden 6. Rang einfahren. „Leider war ich aufgrund der Gehirnerschütterung nicht 100% fokussiert und musste mich durch die Rennen kämpfen. Im ersten Lauf ist die Hinterbremse ausgefallen, jedoch bin ich mit dem 6. Rang im finalen Rennen mit den Umständen sehr zufrieden. Das Ziel für Imbach ist nun die Meisterschaft unter den Top 5 zu beenden.“

Der KTM Zauner Racing Pilot Oskar Reichenpfader sicherte sich mit der 9. schnellsten Rundenzeit eine gute Ausgangsposition für die beiden Wertungsläufe. Nach einem schlechten Start in Rennen 1 arbeitete sich der 17-Jährige auf Rang 6 nach vorne, musste sich jedoch nach mehreren Fehlern gegen Ende mit Rang 10 zufrieden geben. Auch im zweiten Wertungslauf verhinderten mehrere Fehler eine mögliche Top 6 Platzierung. Ein technischer Defekt verhinderte schlussendlich eine weitere Top 10 Position. „Der Speed war definitiv da, aber leider haben einige Fehler gute Ergebnisse verhindert. Ich werde jetzt daran arbeiten ein ganzes Rennen die Konzentration zu behalten und keine Fehler zu machen. Beim Finale in Imbach gibt es eine neue Chance und ich freue mich auf das letzte ÖM Rennen der Saison.“

Matthias Sperl zeigte sich mit seinem Zeittraining am Sonntag zufrieden. „Bei der Qualy am Sonntag hatte ich ein gutes Gefühl und konnte 3 Sekunden schneller fahren als am Vortag beim Auner-Cup. Damit landete ich auf P15 am Ende des Zeittrainings.“ Nach einem Überholmanöver kollidierte der Niederösterreicher mit einem Reifenstapel. Dabei kam das Motorrad zu Schaden und er musste das Rennen vorzeitig beenden. Im finalen Rennen kämpfte er sich nach einem verpatzten Start auf Rang 13 nach vorne. „Als ich einen Gegner überholen wollte, wurde es einmal sehr eng und dabei ist mein Schalthebel bei einem Reifenstapel abgebrochen. Dabei hat sich auch der Kühlerschlauch von der Wasserpumpe gelöst, und ich verlor das Kühlwassser. Dadurch musste ich den ersten Lauf vorzeitig beenden. Dieses Wochenende sammelte ich einige Erfahrungen.“

HOCHNEUKIRCHENHochneukirchen, Niederösterreich
Österreichische Motocross Staatsmeisterschaft

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