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Rene Hofer bestätigt seinen jüngsten Grand-Prix-Sieg mit zweitem MX2-Lauf-Erfolg

Rene Hofer vom Red Bull KTM Factory Racing Team nahm zum dritten Mal innerhalb einer Woche die Rennstrecke von Pietramurata in Angriff und das mit dem Selbstvertrauen und der Schnelligkeit eines Athleten, der kürzlich einen Meilenstein sowohl in seiner Karriere als auch für den österreichischen Motorsport gesetzt hatte. Hofer gewann den ersten MX2-Lauf beim Grand Prix von Garda und belegte damit den 4. Gesamtrang.

Der Alberndorfer war nach seinem ersten Grand Prix-Sieg am vergangenen Mittwoch für den dritten und letzten Grand Prix im Norden Italiens gestärkt. Hofer, dessen erste vollständige Saison im Weltmeisterschaftssport sich dem Ende nähert, konnte dank starker Regenfälle in der vorherigen Nacht auf einer etwas weicheren und holprigeren Strecke als einige Tage zuvor die drittschnellste Runde im Zeitentraining fahren.

Das Wetter spielte erneut mit, wenn auch nicht so sonnig und warm wie in der vergangenen Woche.

Hofer stürmte mit seiner KTM gleich in der ersten Runde direkt an die Spitze und richtete von da an den Blick nur noch nach vorne. Er erarbeitete sich schnell einen 5-Sekunden-Vorsprung und holte damit den zweiten Lauf-Sieg in Folge. Mit diesem Erfolg konnte Rene seinen dritten Gesamt-Podestplatz ins Visier nehmen. Im zweiten Lauf sah es zunächst danach aus, als könnte er erneut einen Erfolg einfahren, aber ein Sturz auf rutschigem und steinigem Untergrund überraschte ihn und brachte ihn kurz zu Boden. Hofer demonstrierte im Anschluss erneut seine Schnelligkeit, indem er vom 18. auf den 8. Platz vorfuhr und somit den 4. Gesamtrang erreichte.

 

„Immer noch ein ziemlich guter Tag, würde ich mit meinem zweiten Sieg in einem MX2-Lauf sagen“, wertete er. „Ich bin ziemlich überwältigt von all den Dingen, die gerade passieren. Zwei Siege aus sechs Läufen hier. Leider habe ich das Podium wegen eines Sturzes im zweiten Lauf verpasst, aber meine Fahrperformance war so gut, dass ich noch auf den 8. Platz zurückkehrte. Von Rennen zu Rennen wurde das Streckenprofil lockerer. Die Innenlinien waren glatt. Es war schwierig die Spur zu halten, und obwohl es einige Linien gab, war nirgendwo viel Grip. Heute war es schwierig zu fahren. Mir geht es jedenfalls gut und auch in der Meisterschaft sind wir gut unterwegs: Wir sind nur drei Punkte hinter dem 5. Platz, auch der 4. Platz ist nicht weit weg. Wir werden in den letzten beiden GPs alles geben, um meine Platzierung in der Weltmeisterschaftswertung noch zu verbessern.“

Rene hat den Rückstand auf den 5. Platz in der Weltmeisterschaft von 18 auf 3 Punkte reduziert. Auf den viertplatzierten Mattia Guadagnini fehlen weitere 13 Punkte. Die Serie reist nun für die letzten beiden Termine im Rennkalender zur Sandstrecke von Tazio Nuvolari nach Mantova.

© Text: Marcel Stehbeck| Bild: Ray Archer/KTM

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