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Technik

Video: Crossbox Lap Timing im Test

Das österreichische Unternehmen Crossbox Lap Timing ist für viele Fahrer keine Unbekanntheit mehr. Immer wieder sieht man Hobby-Fahrer auf der Strecke sowie auch Weltstars in den sozialen Medien wie Glenn Coldenhoff oder das Star Yamaha Racing Team mit einer Crossbox am Helm. In unserem Video nimmt unser Testfahrer Clemens den innovativen Lap Timer unter die Lupe und zeigt euch die wichtigsten Funktionen im Video.

Die Funktionen von Crossbox

Sieht man sich die Webseite an, wird einem schnell bewusst, dass es sich bei Crossbox nicht um einen einfachen Lap Timer handelt. Das Produkt besteht aus einem GPS Tracker, welcher am Helm montiert wird, sowie einer Apple bzw. Android Smartphone App. Das Gerät zeichnet die Trainingseinheiten mit einem Knopfdruck auf und kann direkt nach jeder Fahrt in die Smartphone-App importiert werden. Nach dem erfolgreichen Hochladen, kann man entweder eine neue Strecke erstellen, zugleich werden von der App automatisch passende Streckenkonfigurationen vorgeschlagen. Danach kann man sich in der Übersicht der einzelnen Fahrt die Rundenzeiten, Lap X (theoretisch beste Runden, zusammengesetzt aus den besten Sektionen aller Runden), Distanz und vieles mehr ansehen.

Wählt man eine einzelne Runde aus, so kann man diese Runde im Detail ansehen und auch in einer Animation in Echtzeit abspielen lassen. Die App zeigt dabei Sprünge mit den Distanzen an und die aktuelle Geschwindikeit an. Verbindet man einen Brustgurt bei der Fahrt, kann man auch den Puls auf der gesamten Strecke anzeigen lassen. Interessant ist auch, dass man die Höchstgeschwindigkeit und auch die genaue Position der Geschwindigkeit sieht. Crossbox kann dazu auch Beschleunigungs- und Bremswerte widerspiegeln, wodurch man sieht, wie stark man auf der Strecke beschleunigt oder bremst.

Rundenvergleich:In dieser Ansicht kann man sich mit all seinen eigenen, oder auch mit Runden von Freunden, vergleichen. Dazu muss jedoch die selbe Streckenkonfiguration verwendet werden. Mit dieser Funktion kann man gut auswerten, wo man auf der Strecke Zeit gewinnt oder verliert und welche Linien schneller sind. Dies könnte auch ein großer Vorteil für Rennfahrer sein, die nach den Zeittrainings die Runden analysieren und sich dadurch im Rennen verbessern. Mit Crossbox kann man auch einzelne Kurven auswählen und nur einen bestimmten Abschnitt analysieren.

Streckenrangliste:

Beim Test in Oberdorf war schnell klar, dass die Streckenrangliste ein absolutes Highlight ist. Jede Streckenkonfiguration verfügt über eine eigene Rangliste, wo einerseits die beste Runde, sowie auch Renndistanzen ausgewählt werden können. Sobald mehrere Fahrer das Produkt verwenden, kann schnell ein spaßiger Wettkampf beim Training entstehen. Natürlich möchte man in der Gesamt- bzw. auch Tagesrangliste die anderen Fahrer überbieten. Crossbox Lap Timing könnte mit dieser Funktion zukünftig auch sehr interessant für Vereine werden.

Die Smartphone App bietet noch weitere Funktionen, wie zum Beispiel die Analyse von Rennstarts und auch zahlreiche Statistiken der Fahrten. Dies hätte jedoch den Rahmen bei unserem Ein-Tages-Test gesprengt.

Was kostet Crossbox?

Die Hardware ist für insgesamt € 249 erhältlich. Das Crossbox-Team hat uns jedoch darauf hingewiesen, dass sie bis 30. November einen Black Friday Deal haben, wodurch man € 30 auf das GPS Gerät sparen kann. Zusätzlich erhält man ein zweites Ladekabel kostenlos dazu. Für die Nutzung ist ein Software-Abo notwendig. Es gibt mehrere Abo-Modelle, wobei die günstigste Variante € 29,99 pro 6 Monate ist. Das Abo ist schnell und einfach jederzeit kündbar. Die Crossbox ist zwar kein Schnäppchen, für die umfangreichen Funktionen und regelmäßigen Updates für unser Empfinden aber absolut fair.

Fazit

Wir haben uns vor dem Test die Tutorial-Videos angesehen und wussten bereits, dass Crossbox umfangreich ist. Jedoch bemerkten wir dies erst so richtig bei unserem Test auf der Strecke. Wir waren beeindruckt, wie einfach der GPS Tracker zu bedienen war. Ausgestattet mit nur einem Knopf kann man das Gerät mit einem längeren Knopfdruck einschalten und mit einem erneuten, kurzen Druck die Aufnahme starten bzw. stoppen. Zwar haben wir nur 10 Minuten Trainingseinheiten absolviert, jedoch waren die Daten innerhalb weniger Sekunden am Smartphone. Trotz der zahlreichen Funktionen, ist die App sehr übersichtlich und benutzerfreundlich gestaltet – wir mussten uns jedoch erstmal ein wenig zurecht finden. Auch finden wir, dass Funktionen für Jedermann, egal ob Amateur oder Profi vorhanden sind. Vor allem wenn mehrere Fahrer am selben Tag die Crossbox verwenden, kann man auch den Spaßfaktor mit den Vergleichsmöglichkeiten enorm erhöhen. Es freut uns natürlich auch, dass ein österreichisches Unternehmen es geschafft hat, einen hoch-modernen Lap Timer zu entwickelt, welcher das Training auf der Strecke enorm aufwerten kann. Alle Details findet ihr unter www.crossboxapp.com

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