Großer Erfolg für Triumph in der Motocross-Weltmeisterschaft: Camden McLellan sicherte sich seinen ersten Gesamtsieg in der MX2-Klasse beim Grand Prix of Andalucia und schrieb damit ein Stück Geschichte für die britische Marke.
Auf seiner TF-250 X überzeugte der Südafrikaner mit einer konstant starken Leistung über beide Läufe bei der zweiten Runde der MX2 Motocross-Weltmeisterschaft im spanischen Almonte und belohnte sich mit dem verdienten Grand-Prix-Sieg. Für Triumph ist es ein bedeutender Meilenstein, nachdem man erst vor kurzer Zeit in die Motocross-WM eingestiegen ist und den ersten Sieg im Grand Prix Zirkus erzielen konnte. Im ersten Wertungsrennen lieferte sich McLellan einen spektakulären Zweikampf mit seinem Teamkollegen Guillem Farres und beendete das Rennen auf Platz 2. Im zweiten Lauf konnte er seinen Speed erneut unter Beweis stellen, setzte sich nach wenigen Runden an die Spitze und sicherte sich mit dem Laufsieg auch seinen ersten Tagessieg. Mit diesem Erfolg wird er zudem am kommenden Wochenende mit dem Red Plate in der Schweiz starten.

Nach dem Laufsieg für Guillem Farres vor heimischen Publikum, hatte der Spanier im zweiten Wertungsrennen mit technischen Problemen zu kämpfen und konnte das Rennen nicht beenden.
Camden McLellan: „Es war ein unglaublicher Grand Prix hier in Spanien mit meinem ersten Gesamtsieg überhaupt und gleichzeitig dem ersten Gesamtsieg für Triumph – ein ganz besonderes Gefühl. Ich habe mich die ganze Woche über sicher gefühlt und diese Form auch ins Wochenende mitgenommen. Am Ende hat alles gepasst. Ich kann dem Team gar nicht genug danken! Wir haben ein großartiges Motorrad und ein fantastisches Team um uns herum, und dieses Ergebnis spiegelt die harte Arbeit aller wider. Ich freue mich riesig über die rote Startnummer und bin gespannt auf den Rest der Saison.“
Guillem Farres: „Insgesamt war es ein sehr starkes Wochenende für mich. Nach dem freien Training haben wir einige Änderungen am Motorrad vorgenommen, die einen großen Unterschied gemacht haben. Von da an hatte ich ein gutes Gefühl, wurde Fünfter im Zeittraining und Dritter im Qualifikationsrennen, was mir eine gute Startposition für Sonntag sicherte. Im ersten Lauf hatte ich einen guten Start, konnte mich schnell auf den zweiten Platz vorarbeiten und, nachdem der Führende gestürzt war, die Führung übernehmen und das Rennen bis ins Ziel kontrollieren. Es war ein großartiges Gefühl zu gewinnen und die ganze Zeit mit den Führenden zu kämpfen. Leider hatten wir im zweiten Lauf ein kleines Problem, das zu einem Ausfall führte. Das gehört zwar zum Rennsport dazu, war aber etwas frustrierend, da ich das Gefühl hatte, wir hätten die Chance gehabt, mit dem Red Plate und einem soliden Punktevorsprung nach Hause zu fahren. Trotzdem gibt es viele positive Aspekte, und ich bin froh, in einer Position zu sein, um in der Meisterschaft mitzukämpfen. Jetzt konzentriere ich mich darauf, in der Schweiz zurückzuschlagen und den Schwung mitzunehmen.“
