Es bleibt ein spannender Zweikampf um den MX OPEN ÖM-Titel 2026
Michael Kratzer aus Baierdorf in der Steiermark zeigte in den MX OPEN ÖM Läufen in Weyer erneut eine starke Leistung und kämpfte in der MX OPEN Staatsmeisterschaft bis zum Schluss um den Tagessieg. Der 32-Jährige, der für Rosenberger Motors Team auf Honda an den Start geht und von Dimoco unterstützt wird, unterstrich einmal mehr seine Titelambitionen in der laufenden Saison.
Bereits in der Qualifikation war zu erkennen, wie eng das Niveau an der Spitze aktuell ist. Dem Honda-Piloten Michael Kratzer fehlten nur 0,005 Sekunden auf die Pole-Position: „Wir sind heuer auf Augenhöhe und es wird ein Zweikampf um den ÖM-Titel werden, der wahrscheinlich erst im letzten Rennen des Jahres entschieden wird“, erklärte der Steirer nach dem Renntag in Weyer.
Auch mit der Strecke in der Käfer-Arena zeigte sich Kratzer sehr zufrieden:
„Weyer hat mir noch nie so gut gefallen wie heute. Die Strecke war in einem guten Zustand, vor allem im zweiten Lauf war sie noch besser und es gab deutlich mehr Überholmöglichkeiten.“
Der erste Lauf entwickelte sich zu einem echten Krimi, Michael Kratzer kämpfte lange um den Sieg mit: „Es war spannend und sehr knapp, aber ich konnte nicht gewinnen.“ Im zweiten Rennen musste der Honda-Pilot zunächst einen Rückschlag hinnehmen. Nach einem schlechten Start lag Kratzer in den ersten drei Runden lediglich auf den Positionen vier beziehungsweise fünf, danach startete er eine starke Aufholjagd und kämpfte sich bis an die Spitze heran. Kurz vor Rennende wurde der Rosenberger-Honda-Fahrer beim Überrunden jedoch zur Bande gedrückt, wobei der Kühler seines Motorrades leicht beschädigt wurde: „Im zweiten Rennen wäre alles drinnen gewesen“, resümierte Kratzer nach dem Renntag, der auch im zweiten Race als Zweiter am Ende die Zielflagge sah.
Durch die Ergebnisse in Weyer (zweimal Rang 2 in der MX OPEN ÖM) musste der Rosenberger-Motos-Pilot zwar das „Red Plate“ abgeben, dennoch bleibt der 32-Jährige voll im Rennen: „Die Saison ist noch lange, es bleibt weiterhin spannend.“
Bereits am kommenden Rennwochenende wartet in Schwanenstadt ein besonderes Programm auf Michael Kratzer. Neben den Läufen zur Motocross-ÖM wird der Steirer auch in den Classic-Rennen antreten – auf einer Honda aus dem Baujahr 1996. Am Sonntag steigt Kratzer dann wieder auf seine aktuelle Honda des Modelljahres 2026 um: „30 Jahre Unterschied – das wird auf jeden Fall etwas Besonderes“, blickt Kratzer mit Vorfreude auf das kommende Rennwochenende.
© Text: Kratzer
Österreichische Motocross Staatsmeisterschaft

