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Jett Lawrence verpasst die SuperMotocross Playoffs 2026

© Honda HRC

Jett Lawrence verpasst die SuperMotocross Playoffs 2026

Jett Lawrence wird bei den drei anstehenden SuperMotocross Playoff-Runden 2026 nicht an den Start gehen. Der Honda HRC Progressive Pilot kämpft weiterhin mit starken Schmerzen im rechten Knöchel und wird sich am 9. September einer weiteren Operation unterziehen. Damit ist auch der Kampf um seinen vierten SMX-Titel in Folge vorzeitig beendet.

Die Verletzung am rechten Knöchel hatte sich Lawrence bereits im vergangenen Dezember bei einem Trainingssturz zugezogen. Trotz anhaltender Beschwerden konnte der Australier die komplette AMA Pro Motocross Championship 2026 bestreiten und kämpfte dort bis zum Saisonfinale um den Titel.

Mit vier Gesamtsiegen gehörte Lawrence auch in diesem Jahr zu den stärksten Fahrern der 450er-Klasse. Am Ende musste er sich in der Meisterschaft lediglich seinem Bruder und Honda-Teamkollegen Hunter Lawrence geschlagen geben.

Während der gesamten Outdoor-Saison hatte Jett jedoch mit unterschiedlich starken Schmerzen und Beschwerden im Knöchel zu kämpfen. Beim Saisonfinale auf dem Ironman Raceway verschärfte sich die Situation schließlich erneut. Im ersten Lauf verletzte er den bereits angeschlagenen Knöchel erneut und klagte anschließend über starke Schmerzen und Instabilität.

Nach Rücksprache mit seinen Ärzten fiel nun die Entscheidung gegen einen Start bei den SuperMotocross Playoffs. Am 9. September wird Lawrence in der renommierten Steadman Clinic in Vail, Colorado, erneut operiert. Auch die anschließende Rehabilitation wird von den Spezialisten der Klinik begleitet.

Für Lawrence steht dabei vor allem seine langfristige Gesundheit und die weitere Karriere im Vordergrund:

„Gemeinsam mit meinem Team habe ich die Entscheidung getroffen, die SMX-Serie auszulassen, damit mein Knöchel wieder zu 100 Prozent fit wird – auch mit Blick auf die Langlebigkeit meiner Karriere.

Ich habe mich durch den Sommer gekämpft und alles gegeben, um die Outdoor-Meisterschaft zu gewinnen. Aber mein Knöchel hat sich seit Saisonbeginn nie richtig angefühlt und nach Ironman ist es noch schlimmer geworden.

Ich möchte alles dafür tun, wieder der Alte zu werden. Das Wichtigste ist, dass ich wieder schmerzfrei werde und mich auf das kommende Jahr vorbereiten kann. Ich bin meinem Team, meiner Familie und meinen Fans für ihre Geduld dankbar, während ich alles dafür tue, dieses Ziel zu erreichen.“

Damit steht gleichzeitig fest, dass Lawrence seinen SMX-Titel nicht verteidigen kann. Seit Einführung der SuperMotocross World Championship konnte der Australier bislang alle drei Titel in der 450SMX-Klasse gewinnen. 2026 hätte er die Chance auf seinen vierten Triumph in Folge gehabt.

Auch bei Honda unterstützt man die Entscheidung des 23-Jährigen vollständig.

Brandon Wilson, Manager of Racing & Experiential bei American Honda:

„Natürlich bedauern wir, dass Jett nicht um seinen vierten SMX-Titel in Folge kämpfen kann, aber das gesamte Team unterstützt ihn bei dieser Entscheidung.

Wir hätten ihn gerne erneut um den Titel kämpfen gesehen, aber er hat noch eine lange Karriere vor sich. Deshalb unterstützen wir alles, was notwendig ist, damit er wieder so nahe wie möglich an seine 100 Prozent kommt.

Gleichzeitig freuen wir uns auf die SMX Playoffs mit Hunter, Jo und Chance, die alle sehr konkurrenzfähig sein sollten.“

Die SuperMotocross Playoffs beginnen am 12. September in Columbus, Ohio. Honda HRC Progressive wird dort mit dem frischgebackenen 450 AMA Pro Motocross Champion Hunter Lawrence in der Königsklasse antreten. In der 250er-Klasse gehen Jo Shimoda und Chance Hymas für das Werksteam an den Start.

Für Jett Lawrence liegt der Fokus dagegen bereits auf 2027. Nach einer Saison, in der er trotz seiner Knöchelprobleme vier Outdoor-Rennen gewinnen und bis zum Finale um die Meisterschaft kämpfen konnte, soll die erneute Operation nun dafür sorgen, dass der Australier im kommenden Jahr wieder vollständig schmerzfrei an den Start gehen kann.

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